Kaffeepause stärkt durchnässte Montagsfahrer

Tagestour über Rosendahl nach Legden

Gescher.Unterwegs sind sie in der wärmeren Jahreshälfte jeden Montag. Eine ganztägige Ausfahrt machen sie jedoch nur einmal im Jahr. Entsprechend gut gelaunt starteten die Montagsfahrer jetzt ihre Ganztagstour. Mit 31 Teilnehmern ging es durch Tungerloh und an der Großen Kapelle am Rande von Coesfeld vorbei, um nach kurzer Strecke Schloss Varlar zu erreichen.

„Hier nutzten wir den kurzen Stopp für ein Gruppenfoto mit dem Schloss als malerischem Hintergrund“, erzählt Josef Bieber. Das nächste Ziel war Schloss Darfeld. „Dort spendierte Egon den inzwischen schon traditionellen ,Verstärker’“, erzählt der Schriftführer der Montagsfahrer weiter. „Während dieser Pause erschien eine Dame mit dem Fahrrad und machte deutlich, dass unser Aufenthalt dort nicht erwünscht sei. Sie stellte sich als Mitarbeiterin der Schlossverwaltung vor und erklärte, unser Aufenthalt an dieser Stelle würde den laufenden landwirtschaftlichen Betrieb erheblich stören“, so Bieber
weiter.

Nach dem Aufsitzen steuerten die Montagsfahrer ihr Mittagsziel, die Gaststätte Feldkamp in Darfeld, an. Durch den Eingangsbereich im rustikalen Stil der 50er- und 60er-Jahre gelangten sie in den hinteren, modern gestalteten Teil des Gasthauses, wo die Tische bereits eingedeckt waren. An einem reichhaltigen Büfett konnte sich jeder nach Herzenslust bedienen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

„Einige von uns warfen währenddessen bereits einen besorgten Blick nach draußen – nicht ohne Grund.“ Es begann zu regnen. Gut vorbereitet setzten die Montagsfahrer ihre Tour zunächst bei leichtem Regen fort, der bis zum Ziel in Legden jedoch stärker wurde. Wer keine geeignete Regenkleidung dabei hatte, war schließlich bis auf die Haut durchnässt. Der gute Kaffee und der leckere Kuchen versöhnten jedoch alle wieder mit dem Wetter.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums wurden Kaffee und Kuchen vom Heimatverein Gescher sowie von der Radbude Schellerhof teilweise gesponsert.

In mittlerweile nicht mehr ganz trockener Kleidung erreichten die Montagsfahrer schließlich wieder Gescher. „Sicherlich waren alle froh, zu Hause nach einer warmen Dusche endlich wieder in trockene Kleidung schlüpfen zu können“, ist sich Josef Bieber sicher.
Quelle AZ

Markt auf dem Museumshof und Naturparktag Hohe Mark

Karnevalsprinz gewinnt Kochduell

Von Sebastian Schütte
Gescher.Wer schon immer mal die Kochkünste von Karnevalsprinz Stefan I. sowie Bürgermeisterin Anne Kortüm bewundern wollte, kann sich am Sonntagmittag auf dem
Museumshof ein gutes Bild davon machen. „Da liegt ja schon eine ganze Menge”, findet Moderatorin Beate Heimann, als sie auf den Platz von Prinz Stefan schaut. Dieser möchte
innerhalb des einstündigen Duells eine Nudelpfanne zubereiten. Bürgermeisterin Kortüm versucht, die Besucher mit einem Eintopf zu überzeugen. „Zu Hause kocht eher mein
Mann, aber Eintöpfe mache ich auch ab und zu”, sagt sie. Wer von beiden Kontrahenten am Ende gewinnen wird, entscheidet allein das Publikum.
Auf einem Flipchart sollen die Besucher ihre Punkte abgeben und dabei bewerten nach den Kriterien Ordentlichkeit, Kreativität und natürlich Geschmack. „Lassen wir die beiden
erst einmal in Ruhe arbeiten”, sagt Moderatorin Heimann und interviewt derweil Leute aus dem Publikum.
Aber auch neben dem Kochduell bietet der Markt einiges. So werden viele lokale Produkte angeboten, wie frisches Gemüse, Honig oder Marmelade. Markus Lanfer hat seine Moorschnucken mitgebracht, die immer wieder ein Magnet für die kleineren Gäste sind. Ebenso gibt es alte Handwerkskunst zu bestaunen, wie das Spinnen von Wolle oder das
Schleudern von Honig.
Letzteres wird bei einer Führung in der Grundschule „Hand in Hand” ausführlich gezeigt – dies ist Teil des Naturparktags Hohe Mark, der parallel zum Markt stattfindet. Das
Bienenmuseum hat deshalb ebenfalls kostenlos geöffnet. Theo Heenen vom Imkerverein zeigt hier, wie die Bienen arbeiten, wie Honig hergestellt wird und welche Werkzeuge
dafür benutzt werden. „Letztes Jahr waren etwa 200 Leute hier, und die kommen nicht nur aus der Umgebung, sondern auch von weiter weg. Zum Beispiel aus Marl”, gibt Heenen
zu Protokoll. Für die Kinder ist ein kleines Quiz vorbereitet worden, bei dem es zehn Preise zu gewinnen gibt – viele davon passend zum Thema Bienen.
Draußen beim Kochduell geht es dann langsam in die heiße Phase. „Gucken wir mal, ob Gescher in närrischer oder doch in Verwaltungshand ist”, sagt Beate Heimann. Sie ist dann
auch die Erste, die von den Speisen probieren darf, und zeigt sich gleich von beiden Gerichten begeistert. Prompt bilden sich lange Schlangen vor der Essensausgabe und in
Nullkommanichts sind beide Töpfe bereits leer. „Wir müssen das nächste Mal mehr kochen”, findet Heimann. Das Publikum applaudiert den beiden Kontrahenten und vergibt seinePunkte. Am Ende steht ein 36 zu 20 für Prinz Stefan I. auf dem Flipchart. Als Dankeschön bekommen die beiden sowie Moderatorin Heimann noch einen Präsentkorb vonStadtmarketing-Chef Johannes Schneider überreicht. Darin enthalten: Gemüse, Nudeln und Honig aus der Region – passend zum Markt.

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

Saisonstart der Montagsfahrer

Saisonstart der Montagsfahrer: Wenn es die Witterung erlaubt, wollen die Montagsfahrer des Heimatvereins Gescher am 10. März in die 39. Radsaison starten. Treffpunkt ist immer auf dem Parkplatz neben der Bücherei, wo pünktlich um 14 Uhr gestartet wird. Bei der ersten Tour wird nach einer kurzer Fahrt in der Regel eine nah gelegene Gaststätte aufgesucht. Zum Saisonbeginn bietet sich daher für neue Radler – auch aus umliegenden Orten – der Einstieg an. Das Leitungsteam hat schon viele Touren in der Planung, über gut ausgebaute Wege und Pättkes in der Umgebung. Die Fahrstrecke ist in der Regel zwischen 30 und 40 Kilometer, zwischendrin gibt es immer eine Pause. Die Rückkehr nach Gescher ist immer gegen 18 Uhr geplant. Ein verkehrssicheres Rad ist obligatorisch, ein Helm sollte getragen werden. Für Rückfragen ist Tourenleiter Egon Rensinghoff, Tel. 02542/4885, ansprechbar.


Wochenpost           28. Februar 2025