Ökumenischer Gottesdienst und Erntedankfest auf dem Museumshof
Von Florian Schütte AZ
Gescher.Wenn den Besuchern des ökumenischen Gottesdienstes der Nachbarschaften auf dem Museumshof am Samstag (26. 9.) der Duft von frisch gebackenem Steinofenbrot um die Nase weht und das mit Früchten und Gemüse geschmückte Wagenrad des LOV bunt leuchtet, dann wird das Erntedankfest plötzlich mit allen Sinnen erlebbar.
Los geht der ökumenische Erntedank-Gottesdienst am Tag vor dem Strohmarkt um 15 Uhr. Dann sind besonders die Nachbarschaften auf den Museumshof eingeladen. „Wer im Besitz einer Nachbarschaftsfahne sind, darf diese gerne mitbringen, um dem Gottesdienst einen gebührenden Rahmen zu verleihen“, sagt Nachbarschafts-Oberpräsident Manfred Blesenkemper. Wie in den Jahren zuvor unterstützt der Heimatverein Gescher das Vorbereitungsteam. Der LOV, die Landfrauen und die Landjugend schmücken den Museumshof mit Früchten und Gemüse aus der heimischen Landwirtschaft. Freuen dürfen sich alle Besucher aber auch auf Kaffee und Kuchen, sowie gekühlte Getränke, die im Anschluss an den Gottesdienst im Brauhaus und auf dem Vorplatz angeboten werden.
Ebenfalls am Samstag wird bereits der Steinofen angefeuert, sodass die ersten Brote an dem Tag ab 10 Uhr, aber auch nach dem Gottesdienst noch erhältlich sein werden, wie Elmar Rotherm betont. „Am Sonntag sind ab 10 Uhr aber auch wieder Brote zu erwerben“, sagt der Heimatvereinsvorsitzende über den Strohmarkt-Sonntag (27. 9.). Um Brot geht es auch bei der Landjugend Gescher. „Die betreuen bei uns das Stockbrotbacken für die Kinder“, informiert Rotherm. Daneben gibt es viele regionale Spezialitäten wie die begehrten Buchweizenpfannkuchen, Erbsensuppe, Töttchen, Bratwurst, aber auch Matjes. Die Cafeteria des Heimatvereins ist ab 13 Uhr geöffnet. Landwirtschaftliche Produkte bietet auch Birgit Bartsch an ihrem Stand von NaturOH an.
Zudem können die kleinen und großen Besucher alte Handwerkskunst hautnah erleben. Die beiden Korbflechter Josef Tastowe und Josef Knuf führen in dieses besondere Handwerk ein. „Außerdem wird ein Schmied mit den Kindern kleine Dinge schmieden“, blickt Elmar Rotherm voraus. Für die musikalische Untermalung sorgt im Hintergrund ein Drehorgelspieler. „Und wenn dann das Wetter noch passt, kann’s ja was werden“, ist Rotherm optimistisch.





