Plattdeutsches Allerlei mundet

Bericht der Gescherer Zeitung vom 22. November 2017
Heimatabend mit Grünkohlessen lockt über 100 Teilnehmer an / Akteure sorgen für viele Lacher

Grünkohl und Programm mundeten allen Heimatfreunden. Das Foto zeigt die Akteure (v.l.): Anton Nienhuis, Edeltraud Ening, Dr. Hubert Upgang, Gerburg Dinkheller, Elmar Rotherm, Heinrich Sicking, Clemens Ening und Reinhold Bußwolder. Foto: Kortbus

GESCHER. Zu den Publikumsmagneten in Gescher zählt seit Jahren der große Heimatabend mit Grünkohlessen und Programm im Hotel Grimmelt einige Wochen vor Weihnachten. „Moos un Mettwoste“ als zünftiges Münsterländer Menü, garniert mit vorwiegend plattdeutschen Beiträgen von Akteuren aus den Reihen des Heimatvereins und bekannten Volksliedern, waren so ganz nach dem Geschmack der Teilnehmer. Über 100 Paohlbürger fanden den Weg zu dieser Veranstaltung und wurden durch den Heimatvereinsvorsitzenden Elmar Rotherm begrüßt. „Wir wissen oft gar nicht zu schätzen, dass es solche Traditionen auch heute noch gibt“, lobte Bürgermeister Thomas Kerkhoff das große Engagement der Heimatfreunde und schloss dabei die Hochmooraner ein, die wenige Tage zuvor den Martinsumzug organisiert hatten.
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38 Top-Ereignisse in Bild und Ton

Bericht der Gescherer Zeitung vom 16. November 2017
GESCHER (bv). Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wie auch besondere Privatereignisse der Bürger haben die Hobbyfilmer von Stadt-TV Gescher seit 1990 im Blick und sind eifrig mit der Videokamera unterwegs, um diese Ereignisse in Bild und Ton für die Nachwelt festzuhalten. Einmal im Jahr wollen die Filmemacher die Bevölkerung teilhaben lassen an den Ergebnissen ihrer ehrenamtlichen Arbeit und laden die Bürger an zwei Tagen zum Jahresrückblick ins Rathaus ein. Jetzt war ‚es wieder soweit – über 200 Interessierte wollten sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Dr. Hubert Upgang als Sprecher von Stadt-TV hieß die Teilnehmer willkommen. Heimatvereinsvorsitzender Elmar Rotherm lobte in seiner kurzen plattdeutschen Ansprache die hohe Motivation von Stadt-TV als eine Abteilung des Heimatvereins und freute sich über die erfolgreiche Arbeit des Filmteams über nunmehr 27 Jahre..
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Alte Kastanie wurde gefällt: Pilzerkrankung

Bericht der Gescherer Zeitung vom 24. Oktober 2017

Foto: az

Mein Freund der Baum ist tot: Das gilt auch hier: Die mächtige Kastanie, die geschätzt etwa hundert Jahre wie ein Wahrzeichen an der Armlandstraße gestanden hat, ist gestern gefällt worden. Vier Mitarbeiter des Bauhofes waren an der Aktion beteiligt, die eine Straßensperrung bis einschließlich heute erfordert. Als der Hubsteiger am Morgen den Bauhof-Mitarbeiter Lars Bosmann in die Höhe hob und dieser die Motorsäge ansetzte, verfolgten mehrere Zuschauer, besonders Mitglieder des Heimatvereins, das Geschehen. Sie überzeugten sich davon, dass eine Pilzerkrankung den Baum total zerstört hatte. An seiner Stelle soll demnächst ein neuer wachsen. Fotos: wr

Von Allgemeine Zeitung

Neue Hütte bietet Radfahrern Schutz

Bericht der Gescherer Zeitung vom 08. Oktober 2017
Heimatverein feiert Richtfest / Bauplatz in Estern zur Verfügung gestellt / Nachbarn bringen Buche

Vom widrigen Wetter ließ sich die Festgemeinde nicht abhalten und feierte am Samstag das Richtfest für die Schutzhütte in Estern. Florian Lucahsen und Gerhard Gröning hielten nach alter Sitte den Richtspruch. Fotos: sk Foto: az

Gescher (sk). „Einen besseren Platz für eine Schutzhütte hätten wir nicht finden können!“, freute sich Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimatvereins. Am Samstag konnte nach rund fünfjähriger Planung Richtfest gefeiert werden. Die Radler wird es freuen, wenn sie auch in der Bauerschaft Estern eine Rasthütte vorfinden.

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Stockbrot und Holzschuhe ziehen Besucher an

Bericht der Gescherer Zeitung vom 1. Oktober 2017
Heimatverein erlebt einen wahren Ansturm / Altes Handwerk gefragt / Aktionen für die Kleinen

Das Stockbrotbacken über der Feuerschale auf dem Museumshof ist immer ein Besuchermagnet beim Erntedankfest. Foto: emk

Gescher. Das Erntedankfest des Heimatvereins auf dem Museumsgelände hat sich erneut zu einem besonderen Publikumsmagneten entwickelt. Bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen wird zusammen gegessen, Musik gehört, Platt- oder Hochdeutsch geschnackt, Schafe gestreichelt, probiert und manchmal sogar gefachsimpelt, wie am besten Marmelade oder sonstige Leckereien gelingen. Es ist ein buntes Treiben aus Gescheranern und Besuchern aus der Region.

Von Elvira Meisel-Kemper

Großes Interesse weckt der Stand des Holzschuhmachers Bernhard Berning aus Legden als einer der auswärtigen Anbieter. Vor allem die älteren Besucher kennen sich mit dem hölzernen Schuhwerk bestens aus. „Früher hat man sogar Autoreifen unter die Holzschuhe geklebt. Auch zum Torfstechen wurden sie angezogen“, erklärt Timo Berning den Besuchern.

Gleich nebenan hat sich Holzschuhmachermeister Bernhard Berning auf einem Schemel niedergelassen, um einen Holzschuh im Innern für den Fuß einer Interessentin nachzubearbeiten. Gabi Sommer aus Coesfeld gehört zu den regelmäßigen Besucherinnen des Erntedankfestes in Gescher und das aus einem ganz speziellen Grund:

„Die Atmosphäre ist einfach immer gut. Außerdem brauchen wir immer neues Material für unsere Volkstanzgruppe Holtwick-Lette, nicht nur Holzschuhe, sondern auch Männer zum Mittanzen“, lacht Sommer, während sie in den nachbearbeiteten Holzschuh schlüpfte. „Der sitzt jetzt super“, lobt sie und klappert damit mit Tanzschritten über das Kopfsteinpflaster.

Am anderen Ende des Geländes klingt es ebenfalls nach Holzbearbeitung, denn dort können die Kinder aktiv werden. Nägel einschlagen oder mit Holzspielzeug hantieren oder das Backen von Stockbrot an selbst geschnitzten Stöcken gehört seit Jahren zu den beliebten und festen Angeboten des Erntedankfestes des Heimatvereins.

Fotostrecke: Strohmarkt und Erntedank locken bei bestem Wetter viele Besucher

Erntedank für Jung und Alt

Bericht der Gescherer Zeitung vom 29. September 2017
Der Heimatverein lädt zum Mitfeiern ein

Der Museumshof präsentiert sich wieder mit zahlreichen Attraktionen im Zeichen des Erntdanks

Gescher. „Erntedank – met Jung und Old“ heißt es traditionell auf dem Begrüßungsplakat, wenn der Heimatverein Gescher e.V. am ersten Sonntag im Oktober (01.10.) zum diesjährigen Erntedankfest einlädt. Seit Wochen haben die Aktiven dieses Fest vorbereitet und hoffen, dass sich zahlreiche Gäste aus Nah und Fern auf dem Museumsgelände „Auf dem Braem“ wohlfühlen werden. Dort startet ab 10 Uhr ein umfangreiches Programm, das Gelegenheit bietet, sich mit anderen Gästen zu unterhalten, regionale und überregionale Spezialitäten zu verkosten und sich auf dem Museumshof umzusehen. Schon am frühen Morgen hat die Bäckermannschaft den alten Steinofen mit Holzreisig angeheizt. Bald wird sich dann der Duft von frisch gebackenem „Bauernstuten“ in die Nase steigen. Diese werden anschließend zum Verkauf angeboten werden. Die Kleinen werden wieder begeistert sein, wenn sie sich als Bäcker betätigen und über einem Holzfeuer ihr eigenes Stockbrot backen können.
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Pfannekuchen und Töttchen locken

Bericht der Gescherer Zeitung vom 28. September 2017
Heimatverein feiert Erntedank mit Jung und Alt / Alte Handwerkskunst und weidende Schafe erleben

Passend zum Erntedank am 1. Oktober bietet der Heimatverein ein umfangreiches Programm auf dem Museumshof.

GESCHER. „Erntedank – met Jung un Old“. So heißt es wieder auf dem Begrüßungsplakat am Eingang zum Museumshof, wenn der Heimatverein am kommenden Sonntag (1. 10.) ab 10 Uhr zum Erntedankfest einlädt. Dort ist jeder von nah und fern ein gern gesehener Gast, Für diesen Tag ist ein umfangreiches Programm vorbereitet worden, teilen die Organisatoren mit.

Probieren sollte man die bewährten westfälischen Spezialitäten wie herzhafte Buchweizenpfannekuchen, selbst gebackenes Bauernbrot, Erbsensuppe, Töttchen und Bratwurst. Auch die echten Emder Matjes werden nicht fehlen. Produkte aus der Region, Wurstwaren, Obst und Gemüse runden das Angebot ab. Die Kleinen können sich wieder auf das Stockbrotbacken freuen. Für sie stehen außerdem Holzspielzeuge zum Ausprobieren bereit. Ab 13 Uhr ist die Cafeteria im Brauhaus geöffnet. Auch für kühle Getränke ist natürlich gesorgt.

Auf dem Museumsgelände wird einiges* zu sehen sein. Miterleben kann man, wie in einem alten Steinofen Brot gebacken wird. Einige alte Traktoren sind ausgestellt und ein alter Richtkran aus Holz wird in seiner Funktion vorgeführt. Weiterhin können sich die Besucher auch Beispiele alter Münsterländer Handwerkskunst ansehen, wie das Holzschuhmachen, das Korbflechten und das Wollespinnen. Seltene Schafsrassen, Skudden und Pommersche Landschafe weiden auf dem Gelände.

Der Heimatverein bietet den neuen Kalender 2018 mit wichtigen Terminen und alten Fotos an. Natürlich können die Besucher an diesem Tag die Gebäude des Freilichtmuseums kostenlos besichtigen.

Wandkalender 2018 zeigt vielfältige Motive

Nachricht der Gescherer Zeitung vom 28. September 2017
GESCHER. In vielen Haushalten gehört er mittlerweile seit über zehn Jahren dazu, der Wandkalender vom Heimatverein Gescher. Mit der gerade fertiggestellten Ausgabe für 2018 mit aktuellen und historischen Fotos aus Gescher und Hochmoor haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter wieder einen interessanten, kurzweiligen und sehenswerten Begleiter durch das Jahr geschaffen, heißt es in einer Mitteilung. Die Kalenderblätter zeigen Landschaftsmotive, Häuser, Straßenansichten sowie Menschen und Tiere aus Gescher und Hochmoor. Namenstage und Ferientermine in NRW sind ebenso aufgeführt wie alle Vereinstermine – sofern diese übermittelt worden sind. Alle feststehenden wiederkehrenden Termine der Kirchengemeinden und Vereine sind in übersichtlicher Form auf einer Sonderseite festgehalten. Auf einer weiteren Sonderseite wird der Planetenweg Gescher ausführlich beschrieben.

Zum Preis von elf Euro ist der Kalender im DIN-A3 Format an folgenden Stellen erhältlich:. Buchhandlung Mensing, „Ihr Buchladen“, Raiffeisenmarkt, Volksbank Gescher, VR-Bank Westmünsterland, Sparkasse Westmünsterland, Werkstattladen Haus Hall sowie Stadtinformation Gescher.

Museumshof soll Kinder anlocken

Bericht der Gescherer Zeitung vom 21. September 2017

GESCHER (js). Junge Museumsforscher sollen künftig wieder verstärkt auf dem Museumshof unterwegs sein und hier etwas lernen. Im Ausschuss für Generationen legte Museumsleiter Dr. Hendrik Sonntag ein Konzept vor, wie die museumspädagogischen Angebote in Gescher wieder in den Fokus gerückt werden können. Seit den 90er Jahren gibt es hier „Unterricht im Museum“ für Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I sowie für Kindergärten und Jugendgruppen. Das Museumsteam habe neue Angebote konzipiert und den aktualisierten Flyer zu Beginn des Schuljahres mit Begleitschreiben an Schulen, Kindergärten, Jugendherbergen und Jugendgruppen in den Kreisen Borken und Coesfeld versandt. Im Ausschuss wurde die Wiederbelebung der museumspädagogischen Angebote begrüßt. Zusätzliche Kosten entstünden nicht, so Dr. Sonntag, die Aktualisierung des Flyers und die Anschaffung von Materialien ließen sich aus dem Museumsetat finanzieren.

„Heimat erlebt eine Renaissance“

Bericht der Gescherer Zeitung vom 27. August 2017
120 Vertreter beim Kreisheimatverein im „Kult“ in Vreden

Beim Kreisheimattag (v.l.): Alois Mensing und Georg Ketteler (stellvertretende Kreisheimatpfleger), Corinna Endlich (Leiterin des Kult), Dr. Christoph Holtwisch (Bürgermeister in Vreden) und Wilhelm Stilkenbäumer (Vorsitzender des Kulturausschusses Kreis Borken). Foto: Elvira Meisel-Kemper

Von Elvira Meisel-Kemper
Gescher/Vreden (emk). „Das ist kult“, lautete das Motto des Kreisheimattages im frisch eröffneten Kult in Vreden.
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