Heimathaus hübsch gemacht

Foto: HG/Heimatverein Gescher e.V.

GESCHER. Passend zum 75-jährigen Jubiläum des Heimatvereins Ge­scher, das im Rahmen des Erntedankfestes am 25. September gefeiert wird, erstrahlt das Haupt­haus auf dem Muse­umshof „Auf dem Braem“ jetzt in neuem Glanz. Ei­nige Mitglieder des Diens­tagskreises konnten dank der Unterstützung durch eine Gescheraner Firma mittels einer Ar­beitsbühne die Giebel und Windfedern des Ge­bäudes abschleifen und anschließend neu streichen. Der Heimatverein bedankt sich bei der Firma und bei allen Helfern für den 2-tägigen freiwilligen Einsatz, heißt es.

Nachricht der Gescherer Zeitung

Wo rohe Kräfte sinnlos walten..

Schon wieder: Vandalismus auf dem Museumshof.

GESCHER. Schon wieder Vandalismus… „Wa­rum?“, fragt der Heimat­verein. Das Info-Schild am Brauhaus auf dem Mu­seumshof, gerade ein Jahr alt, fehlt. Bislang konnten sich Besucher über die Geschichte dieses Gebäudes informieren. Jetzt ist dort eine Lücke! Noch zeigen Halterun­gen, wo die kleine Tafel be­festigt war. Zum Glück wird sie später bei Pflege­arbeiten auf dem Gelän­de gefunden, achtlos weg­geworfen. Wer macht so etwas und warum? Wer hat ein so großes Inte­resse an Informationen, dass er diese sogleich ..mitnehmen“ muss? Woll­te diese Person den Text noch mal zu Hause gründ­lich „studieren“? Mit dem Handy gäbe es doch andere Optionen. Oder waren es vielleicht Wut und Aggression, die an diesem Objekt ausgelassen wurden? Darauf gibt es keine Antworten, es sei denn, der Täter würde diese Fragen beantworten. „Einen Vorschlag hätten wir: Wer auch immer da­hintersteckt, der könnte gerne zum Museumshof kommen und mithel­fen, dieses Gelände zu pfle­gen. Überschüssige Kräfte wären dann sinn­voll eingesetzt“, schreibt der Heimatverein.

Nachricht der Gescherer Zeitung

Schutzhütte in Estern ist jetzt komplett

GESCHER. Nachdem die Schutzhütte „Bittners Hüüsken“ im Juli 2019 fei­erlich eingeweiht wur­de, konnten jetzt Mitglie­der des Dienstagskreises im Heimatverein Gescher e.V. eine 20 Meter lange Buchenhecke pflanzen und einen Walnussbaum setzen. Mit Minibag­ger und diversen Schub­karren und Schaufeln aus­gestattet gingen die Ar­beiten an der Hütte im Städtedreieck Südlohn-Stadtlohn-Gescher bei gu­tem Wetter schnell vo­ran. Die Schutzhütte wird seit der Errichtung sehr gut von Radfahrern und Wanderern angenom­men. Der Heimatverein Gescher e.V. bedankt sich bei allen Helfern für ihren Einsatz und hofft auf viele Einträge im Gäs­tebuch, das während der Fahrradsaison in der Hütte ausliegt.

Nachricht der Gescherer Zeitung

Grüße und Anekdoten erwünscht

In „Bittners Hüesken“ in Estern liegt ein Gästebuch aus

GESCHER (sk). Seit einem Jahr lädt die Schutzhülle „Bittners Hüesken“ im Städ­tedreieck Gescher-Stadtlohn-Südlohn Radler und Wanderer zum Verweilen ein. Vom Heimatverein wur­de seinerzeit die Hütte in der Bauerschaft Estern errichtet. Recht zahlreich ist die Besu­cherschar, weiß Heimat­freund Werner Terwey. In diesen Tagen wurde ein Gäs­tebuch ausgelegt, um auch ein Feedback der Besucher zu bekommen. Dieses Buch wurde von Franz-Josef Menker nicht nur gestiftet, son­dern auch liebevoll gestaltet. Der Heimatverein Gescher hofft auf zahlreiche Eintra­gungen, Anekdoten und Er­innerungen der Besucher von „Bittners Hüesken“.

Um das Buch vor der Wit­terung zu schützen, hat Terwey eine Holzlade herge­stellt, in der das Buch ver­staut ist. Der gelernte Zimmermann war maßgeblich an der Errichtung der Hütte beteiligt und kümmert sich auch heute um die Instand­haltung und die Sauberkeit rund um die in Fachwerkbauweise errichtete Schutz­hütte. „Bittners Hüesken“ in Estern erinnert mit dem Na­men an die Familie Bittner, die hier nach dem Krieg in den 50er und 60er Jahren gewohnt hat. Aus Schlesien vertrieben, kam die Familie Bittner nach Gescher und wurde auf dem Hof Krasenbrink in Estern einquartiert. 1950 errichtete Landwirt Krasenbrink ein kleines Haus, in das die siebenköpfige Familie Bittner einzog. Ende der 60er Jahre zog die Familie Bittner nach Ge­scher und das Gebäude dien­te fortan als Schuppen für landwirtschaftliche Maschi­nen, bevor es vor dreißig Jahren abgerissen wurde.

Der Heimatverein Gescher errichtete genau an dieser Stelle in Eigenleistung die Schutzhütte, die in ihrer Bauart an die münsterländische Schirmschoppe erin­nert und von vielen (Rad-)Wanderern gerne als Rast- und Erholungsort an­genommen wird.

Heimatfreund Werner Terwey zeigt das Gästebuch, das in „Bittners Hüesken“ auf Eintragungen wartet.
Foto: FJ Schulenkorf

Bericht der Gescherer Zeitung

Vandalismus in neuer Radhütte

GESCHER. In der erst kürz­lich eingesegneten Rad­hütte des Heimatverein Gescher e.V. in Estern wurde am vergangenen Wochenende der erste Schaden verursacht. Un­bekannte brachen das im Foto gezeigte Holz­schild mit den Maßen 170 mal 40 mutwillig ab und stahlen es.

Die Handwerker des Diens­tagskreises sind sehr enttäuscht über dieses un­verständliche und de­struktive Verhalten. Eine Strafanzeige wurde ge­stellt. Für Hinweise zur Er­greifung der Täter wur­de von privater Seite eine Belohnung von 150 Euro ausgesetzt. Hinweise an die Polizei Gescher.

Nachricht der Gescherer Zeitung

Museumsgarten besichtigt und aktuelle Themen erörtert

Bericht der Gescherer Zeitung vom 09. Mai 2019

Den Heimatverein Gescher e.V. besuchten Bürgermeister Thomas Kerkhoff und der stellvertretende Bürgermeister Günter Schültingkemper in diesen Tagen auf dem Museumshof. Nachdem die Mitglieder des Dienstags- ­und des Donnerstagskreises zunächst die Vorhaben für 2019 erläutert hatten, besichtigten die Gäste den Museums­- und den Kräutergarten und zeigten sich überrascht von den vielfältigen Arbeiten, die auf dem großen Gelände erledigt werden. Danach besprach man in lockerer Runde verschiedene Themen. Bei leckeren Grillwürstchen ließen die Teilnehmer den Abend ausklingen und bedankten sich bei den Gästen für den Besuch und den sinnvollen Gedankenaustausch, heißt es. Das Bild zeigt die Teilnehmer auf den Museumshof.

Freiwillige Helfer machen Dach dicht

Bericht der Gescherer Zeitung vom 09. April 2018
Gescher. Im Oktober letzten Jahres konnte der Heimatverein Gescher mit den Nachbarn vom Brook/Erntehook das Richtfest der neuen Rasthütte in Estern feiern. Geplant war, danach mit der Ausmauerung der Gefache der Hütte zu beginnen. Doch das schlechte Wetter und Frost ließen eine Fortsetzung der Arbeiten nicht zu.

Daumen hoch für das aktuelle Bauprojekt des Heimatvereins: Die freiwilligen Helfer haben das schöne Frühlingswetter genutzt, um das Dach der neuen Hütte in Estern dicht zu machen. Nun folgen Maurerarbeiten. Foto: az

Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen des Heimatvereins, dass am vergangenen Samstag das tolle Wetter endlich eine Fortsetzung der Arbeiten ermöglichte. Nachdem die Handwerker die Eichenbretter angebracht hatten, konnte mit Dachfolie und Konterlattung das Dach endlich dicht gemacht werden. In dieser Woche sollen die Maurerarbeiten beginnen. Die freiwilligen Handwerker und Helfer werden mit Hochdruck an der Fertigstellung arbeiten, damit Radfahrer und Wanderer diese neue Schutzhütte in Estern bald nutzen können, heißt es. Das Bild zeigt die fleißigen Helfer.

Neue Hütte bietet Radfahrern Schutz

Bericht der Gescherer Zeitung vom 08. Oktober 2017
Heimatverein feiert Richtfest / Bauplatz in Estern zur Verfügung gestellt / Nachbarn bringen Buche

Vom widrigen Wetter ließ sich die Festgemeinde nicht abhalten und feierte am Samstag das Richtfest für die Schutzhütte in Estern. Florian Lucahsen und Gerhard Gröning hielten nach alter Sitte den Richtspruch. Fotos: sk Foto: az

Gescher (sk). „Einen besseren Platz für eine Schutzhütte hätten wir nicht finden können!“, freute sich Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimatvereins. Am Samstag konnte nach rund fünfjähriger Planung Richtfest gefeiert werden. Die Radler wird es freuen, wenn sie auch in der Bauerschaft Estern eine Rasthütte vorfinden.

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